Der Zeitungszusteller
Ein Mann begegnet jeden Morgen einem Zeitungszusteller — und verliert sich in dessen Geschichte.
Arzt · Lyriker · Erzähler
Erzählungen · Osburg Verlag
Geschichten über Menschen, deren Welt aus dem Gleichgewicht gerät — bis das Vertraute bedrohlich und das Zufällige unausweichlich wird.
Über mich

Foto: Unikat Fotografie
„Die Spannung entsteht nicht aus dem Lauten — sondern aus der genauen Beobachtung des Alltäglichen, bis das Vertraute unsicher wird.“
Andreas M. Weidmann, geboren am 8. Januar 1967 in München, ist Arzt, Lyriker und Autor von Prosa. Damit steht er in einer langen Tradition deutscher Schriftsteller, die aus medizinischen Berufen kamen — doch vor allem ist er eines: ein genauer Beobachter.
Seine Texte richten den Blick auf Menschen, Situationen und innere Zustände, die nicht sofort eindeutig lesbar sind. Sie interessieren sich für Momente, in denen das Alltägliche brüchig wird — und unter der Oberfläche vertrauter Abläufe eine andere, oft beunruhigende Wirklichkeit sichtbar wird.
Seine Erzählungen wirken nicht laut oder plakativ. Ihre Spannung entsteht aus der präzisen Beobachtung des Gewöhnlichen — bis das Vertraute zunehmend unsicher wird.
Das Buch
Ein Findling gerät ins Rollen — und mit ihm die Ordnung der Welt.
Die Sprache
Kristallene Klarheit: präzise, eindringlich und zugleich poetisch.
Die Tradition
In der Tradition von Heinrich Böll, Alice Munro und Edgar Allan Poe.
Erzählungen
Andreas Weidmanns Erzählungen sind scharfe Momentaufnahmen aus einer Welt, die aus der Balance geraten ist. Alltägliche Szenen kippen ins Unheimliche, das Vertraute wird bedrohlich, das Zufällige unausweichlich.
Seine Figuren kämpfen mit Schuld, Gewohnheit, Verlust und der unstillbaren Sehnsucht nach Kontrolle. Weidmann schreibt in einer Sprache von kristallener Klarheit — präzise, eindringlich und zugleich poetisch.
Jede Geschichte entfaltet eine eigene Dramaturgie, doch gemeinsam bilden sie ein Mosaik menschlicher Grenzerfahrungen — einen Reigen moderner Schicksale.
Ein Buch über das, was bleibt, wenn uns alles Gewohnte unter den Händen zerfällt — und über die Sehnsucht, beim Sturz in den Abgrund Erlösung zu finden.
Erzählungen
Aus den Erzählungen
Ein Mann begegnet jeden Morgen einem Zeitungszusteller — und verliert sich in dessen Geschichte.
Ein Banker wird zum Boten der Gewohnheit.
Ein Frettchen zerstört ein Leben — oder rettet es.
Ein Findling gerät ins Rollen — und mit ihm die Ordnung der Welt.
Ein Adler erhebt sich über der Burg — und zieht seinen Herrn mit in den Abgrund.
Ein Riss durchzieht Asphalt und Schicksal zugleich.
Wovon die Texte erzählen
Figuren in Situationen, die zunächst normal erscheinen — und sich dann verschieben. Aus kleinen Störungen entstehen größere Fragen: nach Verantwortung, Erinnerung, Schicksal und dem Moment, in dem ein Leben aus der Balance gerät.
Veranstaltungen
Weitere Lesungen und Termine sind in Planung.
Anfragen für Veranstaltungen über den Osburg Verlag
Kontakt
Anfragen zu Lesungen, Presse und Rechten richten Sie bitte an den Verlag. Auch Buchhandlungen, Presse und Veranstalter erreichen den Autor auf diesem Weg.